Sehenswürdigkeiten in Flensburg 
Sehenswürdigkeiten in Flensburg

Sehenswürdigkeiten in Flensburg


Schloss Glücksburg

Glücksburg befindet sich in der Nähe von Flensburg. Das Schloss liegt an der Kreisstraße 94. Sie führt direkt durch Glücksburg. Das Schloss war eins der ersten Renaissance-Schlösser in Schleswig-Holstein. Noch heute ist seine äußere Form vorhanden. Direkt vom Wasser umgeben, liegt das weiße Gebäude und spiegelt sich an 3 Seiten in dem Schlossteich. Das Wasserschloss ist vielen aus der ZDF-Serie „Der Fürst und das Mädchen“ bekannt. Der Kapellenraum stammt aus dem Jahre 1583 bis 1587. Zu dieser Zeit wurde auch das Schloss erbaut. Der Kapellenraum gilt als eines der frühesten protestantischen Gotteshäuser in Schleswig-Holstein. Die Schlosskapelle ist 2-geschossig. Es gibt das Keller- und das Erdgeschoss. Von der Eingangsdiele geht es ein paar Treppen herunter und gelangt in das Kreuzgratgewölbe. Das wurde im 16. Jahrhundert bemalt. Die Schlosskapelle wurde im Jahre 1717 mit einer barocken Ausstattung versehen. Dabei entstanden die Westempore, der Kanzelaltar und das Gestühl. An beiden Seiten des Altars befinden sich die Logen. Hier konnten bedeutende Familienmitglieder in der ersten Reihe am Altar sitzen. Sie wurden durch Vorhänge vor neugierige Blicke von der Seite geschützt. Bis 1965 war die Schlosskapelle offizielle Gemeindekirche. Heute wird sie bei besonderen Gelegenheit noch genutzt. Eine kleine Sammlung von Funden aus dem Schlossteich befindet sich im Nebenraum der Kapelle. Über dem Eingang zum Schloss hängt das Wappen von Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg. Sein Motto war: Gott gebe Glück mit Frieden. Daher leitet sich auch der Name des Schlosses ab. Der Baumeister des Schlosses war Nikolaus Karies. Vor Aufstauen des Schlossteiches befand sich ein Zisterzienser-Kloster an dieser Stelle. Für das Fundament wurden die Granitquader der Klosterkirche genutzt. Auch die Ziegelsteine wurden verwendet. Die Grundrisse aller Geschosse weisen eine Dreiteilung auf. Das Schloss hat vier Ecktürme. Die Fassade ist weiß verputzt. Zum Schloss gehört auch ein wunderbarer Schlosspark. Die Schlossbesitzer wohnen nicht im Schloss. Das Schloss kann das ganze Jahr über besichtigt werden.


St. Johannis Kirche

Die Johanniskirche in Flensburg ist die kleinste und älteste Hauptkirche der Stadt. Der romanische Hallenbau entstand wohl um1130. Der Bischof Albertus von Schleswig ließ damals die Kirche nach englischem Vorbild bauen. Im Mittelalter war die Kirche noch mit Kalkmalereien verziert, die Szenen aus dem Neuen Testament zeigten. Später kamen größere Fenster sowie eine Chorverlängerung dazu. Das gotische Gewölbe stammt aus dem 15. Jahrhundert. Dieses niedrige Gewölbe ermöglicht noch heute eine hervorragende Akustik für Kirchenmusik. Die Fresken wurden erst im 19. Jahrhundert wieder entdeckt und wieder sichtbar gemacht. Seitdem werden die Malereien regelmäßig gereinigt. Der Friedhof wird bereits seit 1813 nicht mehr genutzt, ist aber zum Teil noch als Grünanlage erhalten. Der ehemalige Holzturm wurde im 18. Jahrhundert durch einen Glockenturm ersetzt. St. Johannis war zunächst eine katholische Gemeinde, bevor im 16. Jahrhundert protestantische Pfarrer hierher kamen. Damit gingen auch bei der Einrichtung Veränderungen einher, Kirchenbänke wurden eingestellt und anstelle des Marienaltars stand nun die Skulptur des Namensgebers. In den 1960er und 70er Jahren wurde die Kirche wieder grundlegend umgebaut, um sie in ihren ursprünglichen Zustand zu bringen. Außerdem kamen in der Gemeinde Einrichtungen wie ein Kindergarten und regelmäßige Konzerte dazu.




Zahlen & Fakten: Stadtname:
Flensburg

Bundesland:
Schleswig-Holstein

Landkreis:
Kreisfreie Stadt

Höhe:
12 m ü. NN

Fläche:
56,38 km²

Einwohner:
88.511

Autokennzeichen:
FL

Vorwahl:
0461

Gemeinde-
schlüssel:

01 0 01 000



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